Plus- und Minuspol – das kennen wir von Batterien. Aber auch die Tierwelt hat sich das System zu eigen gemacht. Zitteraale können mit richtigen Stromschlägen ihre Opfer nicht nur vertreiben, sondern auch töten.
Unter Vögeln breitet sich eine Landflucht aus: Von ihnen kommen mehr in die Stadt, weil sie dort günstigere Lebensbedingungen vorfinden. Ein Leben in der Stadt bedeutet für die Vögel aber auch mehr Arbeit.
Über 400 Millionen Jahre lang existiert der Quastenflosser schon. Jetzt haben Forschende neue Erkenntnisse über das lebende Fossil gewinnen können: Er lebt fünfmal länger als bisher angenommen.
Pythons und Boas galten lange als Konkurrenten, die nur in getrennten Ökosystemen überleben können. Millionen Jahre alte Fossilien belegen aber das Gegenteil: Beide Schlangenfamilien haben einmal in Deutschland zusammengelebt.
Eisfische sind der Inbegriff von Überlebenskünstlern. Während es andere Fischarten in den polaren Gewässern der Antarktis kaum aushalten könnten, haben die Eisfische ihre eigenen Wege gefunden, um den eisigen Temperaturen standzuhalten.
Anhand von Tierbewegungsdaten konnten Forschende feststellen, welche Tierarten von der Corona-Pandemie profitiert haben und welchen es durch Distanzregeln und Lockdowns schlechter ergangen ist.
Nach 100 Jahren kehren die Bartgeier zurück nach Deutschland. Neben ihrem höchst außergewöhnlichen Speiseplan haben die Tiere noch eine optische Besonderheit vorzuweisen.
Von Schlangen, Skorpionen und auch Spinnen wissen wir, dass sie giftig sind. Vögel können es aber auch sein. Unter den insgesamt rund 10.700 Vogelarten ist weltweit etwa eine Handvoll giftiger Vögel bekannt. Der giftigste von ihnen ist der Zweifarbenpitohui in Papua-Neuguinea.
Es sind weder Würmchen, noch glühen sie, dennoch nennen wir sie Glühwürmchen. Die Käfer leuchten synchron. Biologe Mario Ludwig erklärt, weshalb sie das tun.
Nur kriechen und schlängeln? Von wegen. Es gibt Schlangenarten, die Treppensteigen können, sich als lebendes Lasso betätigen und sogar gleitfliegen können.
Früher gab es bei uns hunderttausende von Flussperlmuscheln, mittlerweile sind sie stark vom Aussterben bedroht. Da sich die Muschel aber nur auf hochkomplexe Weise fortpflanzt, gestaltet sich die Zucht für die Umweltschützer sehr schwierig.
Obwohl in einem Kadaver einige gefährliche Bakterien unterwegs sind, schrecken Geier vor dem Aas nicht zurück: Sie fressen es gerne. Andere Tiere würden daran sterben.
In Rumänien kommen Braunbären immer öfter mit Menschen in Kontakt. Und das endet manchmal darin, dass die Bären Menschen angreifen. Das liegt auch daran, weil die Tiere zunehmend ihren Lebensraum verlieren.
Die Quagga-Dreikantmuschel bedeckt weite Teile des Bodensees und vermehrt sich weiter. Damit kann die Muschel für Kleinstlebewesen und Fische gefährlich, aber auch zu einem Problem für die Trinkwasserversorgung am Bodensee werden. Ein Mittel, das die Quagga-Muschel stoppt, fehlt.
Auch Vögel können andere Vögel hassen. Mithilfe von regelrechten Hassattacken scheuchen sie ihre Fressfeinde weg. Kommt ihnen ein Mensch zu nahe, kann auch dieser ihren Ärger spüren.
Präriehunde, die nordamerikanische Version unserer Murmeltiere, sehen zwar genauso süß aus – sind aber nicht zu unterschätzen. Forschende haben herausgefunden, dass es richtige "Serienkiller" unter ihnen gibt – und das, obwohl sie Veganer sind.
Der Gestreifte Korallenwels besitzt ein bisher einzigartiges Sinnesorgan: Er kann feststellen, wie sich der Säuregehalt des Wassers an verschiedenen Stellen unterscheidet.
Um an Futter zu kommen, kommunizieren Kängurus mit Menschen. Und es gibt auch andere Wildtiere, bei denen zumindest die Vermutung besteht, sie könnten bewusst und absichtsvoll Kontakt zu Menschen suchen.