Endometriose kann für betroffene Frauen sehr schmerzhaft sein.

Bei der chronischen Erkrankung wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter - also wo es eigentlich nicht hingehört. Die Ursachen sind bisher nicht vollständig geklärt. Erklärungsansätze reichen von genetischen Faktoren und Körperfunktionen über Bakterien bis hin zu Umweltgiften.

Schwermetall hat wohl Einfluss

Eine neuen Studie liefert jetzt weitere Hinweise, dass das Schwermetall Cadmium Einfluss haben könnte. Forschende aus den USA haben Daten von mehr als 40.000 Frauen zwischen 20 und 54 Jahren analysiert. Demnach berichteten Frauen mit der höchsten Cadmium-Konzentration im Urin auch häufiger von Endometriose. Der Unterschied machte bis zu 60 Prozent aus.

Es ist schon länger bekannt, dass Cadmium wie das Hormon Östrogen wirken kann. Es gelangt durch Zigarettenrauch über die Lunge in den Körper - aber auch durch Salat und Gemüse, die mit Phosphat gedüngt wurden.