Das ist das Ergebnis des neuen Brutvogelatlas vom European Bird Census Council. Demnach stammen nur knapp 40 der festgestellten Arten ursprünglich aus anderen Teilen der Welt. Die sind dann aber laut dem Atlas nur in kleinen Gebieten Europas verbreitet.
Knapp ein Drittel der Brutvogel-Arten konnten demnach ihr Areal vergrößern, zum Beispiel Tiere, die durch internationales Recht geschützt werden. Ein Viertel aller Arten haben dagegen ein kleineres Brutgebiet, vor allem Vögel, die auf Ackerland zu finden sind. Diese Verluste sind laut dem Bericht vor allem im Mittelmeerraum sowie in West- und Mitteleuropa festzustellen. Als Hauptursache dafür werden eine geänderte Landnutzung und der Klimawandel genannt. Komplett verschwunden sind aber nur wenige heimische Arten.
Die Daten für den neuen Brutvogelatlas haben rund 120.000 Freiwillige zwischen 2013 und 2017 gesammelt. 1997 hatte es schon mal einen Brutvogelatlas gegeben.
