Es ranken sich viele Mythen um diesen Helga-Ruf auf Festivals. Wo der Ursprung dieses Running Gags liegt, ist umstritten. Sicher ist aber: Es gibt mittlerweile einen Award, benannt nach dieser ominösen Helga. Der wurde gestern auf dem Reeperbahn-Festival verliehen.
Einen roter Teppich gab's gestern Abend auf dem Reeperbahn Festival nicht. Das würde auch wirklich nicht passen, wenn ein Preis für das beste Festival verliehen wird. Zum fünften Mal hat der Helga-Award das beste Festival ausgezeichnet. Sechs Kategorien wurden von der Jury aus Journalisten gewählt. In einer durften die User im Netz wählen: das beste Festival. Und das war nicht Rock am Ring oder so. Sondern das Watt En Schlick - Fest, das mit sehr viel Herzblut gemacht wird, findet Carsten Schumacher vom Magazin Festivalguide, das den Preis gemeinsam mit dem Reeperbahn-Festival initiiert hat.
Die Gewinner
Bestes Festival: Watt En Schlick - Fest
Bestes Gewissen: Haldern Pop Festival
Bezauberndstes Neugeborenes und Inspirierendste Festivalidee:A Summer's Tale
Leidenschaftlichste Festivalperformance: Benjamine Clementine
Bestes Booking: Maifeld Derby
Malerischste Festivalumgebung: Feel Festival
Das Live-Geschäft wird für viele Musiker und Bands immer wichtiger. Wer kauft schon noch Alben... Deshalb verändert sich die Festivallandschaft, sagt Carsten. Festivals sind das Kerngeschäft - und da gibt es dann gerne auch mal VIP-Tickets für 1000 Euro. Beim Helga-Award stehen aber die kleinen Festivals, die mit viel Eigeninitiative veranstaltet werden, im Vordergrund.